Im Rahmen des GL-Unterrichts nahm am 21.03.2025 die PUSCH-Klasse der GAZ an einem bewegenden Workshop im Kalmenhof in Idstein teil. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit dem Thema „Kindereuthanasie“ während des Nationalsozialismus. Der Besuch des historischen Ortes ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine intensive und eindrückliche Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte. 24.03.2025, Petar Calic
Zu Beginn des Workshops erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Geschichte des Kalmenhofs. Ursprünglich als Heilanstalt für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung gegründet, wurde die Einrichtung während der NS-Zeit zu einem Ort des Grauens. Im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms wurden hier systematisch Kinder und Jugendliche ermordet.
Ein zentraler Bestandteil des Workshops war die Besichtigung des ehemaligen Krankenhauses, in dem die „Euthanasie“-Morde stattfanden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen beklemmenden Einblick in die damaligen Zustände und erfuhren von den perfiden Methoden, mit denen die NS-Ärzte und Pfleger die Kinder töteten. Die Konfrontation mit dem historischen Gebäude und den Erzählungen des Workshop-Leiters Herr Neumann hinterließ einen tiefen Eindruck.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Workshops war der Besuch des Friedhofs, auf dem etwa 500 ermordete Kinder und Jugendliche begraben wurden. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, an diesem Ort der Stille und des Gedenkens inne zu halten und sich mit dem Schicksal der Opfer auseinanderzusetzen. Die Auseinandersetzung mit den individuellen Schicksalen der Kinder und Jugendlichen, die im Kalmenhof ermordet wurden, machte das Ausmaß des Verbrechens deutlich.
Der Workshop im Kalmenhof war für die PUSCH-Klasse eine wichtige und prägende Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen tiefen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus und lernten, sich mit den Themen „Euthanasie“, Verantwortung und Mitgefühl auseinanderzusetzen. Der Besuch des Kalmenhofs mahnt dazu, die Vergangenheit nicht zu vergessen und sich für eine gerechtere und humanere Zukunft einzusetzen. 24.03.2025, Petar Calic
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